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Im unteren Teil dieser Seite finden Sie Berichte zu diesen Themen und weitere Bilder unserer Zwergschnauzer

Warum einen Zwergschnauzer ?

Wichtig !

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Rute  &  Bart  &  Trimmen  

Allgemeines Erscheinungsbild

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Kauf  &  Aufzucht

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12 Zwergschnauzer schwarz - silber von den kleinen Räubern mit Ihren Besitzern und Züchterin Elke Stork vierte von links auf der Jahressiegerauslese, alle Hunde mit Bestbewertung, drei Zuchtgruppen, darunter die Zuchtgruppenjahressieger von über 20 Zuchtgruppen.

- im unteren Teil weitere Bilder von unseren Hunden -

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 Pinscher - Schnauzer - Klub - von Deutschland - 1895 - 4 28 99 Remscheid  Barmer Str. 80

                                  Telef. 0 21 91 / 5 40 42   Fax  0 21 91 / 9 83 04  12

Peter Marx - Druckhaus Grazfeld mit Bild “von den kleinen Räubern

Peter Marx - Hausberg Verlag - 35510 Butzbach  mit Bildern “ von den kleinen Räubern “

Margrit Roloff - Kosmos Verlag mit Bildern” von den kleinen Räubern”

Ein Buch von Hans Räber - P. Haupt Verlag Brevier neuzeitlicher Hundezucht empfehl- enswert für ( neu ) Züchter

G. & W. Schicker - Kosmos Verlag

Ein Buch von H.G.Wolf  - Sonntag Verlag - nicht nur für Zwergschnauzer

Gina & Domino auf 2 100 m in Österreich

Urlaub in Dänemark

Die Rute unserer Hunde :

Als Züchter von Zwergschnauzern schwarz -silber trimme ich selbstverständlich die von       uns gezüchteten Hunde selbst, und so möchte  ich  an  dieser  Stelle auf das Zurechtmachen  der Rute eingehen. Da die Zwergschnauzer  ein  mittellanges  Haarkleid  tragen  sollten, ist   es  wohl sinnvoll, auch an der Rute die  Haare ein wenig stehen zu  lassen. Ich  schneide die Haare von unten  nach  oben spitz  zu,  wie  auf dem Foto gut zu sehen ist. Es sollten keine  langen  Fahnen  sein, so ca. 2 cm unten  stehen lassen, und dann nach oben schmaler    werden. Die Haare werden auf der Rute in der gleichen Länge  getrimmt  wie  auf  dem  Rücken, sodass  man  einen  gleichmässigen  Übergang vom Rücken zur Rute bekommt.   Wenn der Hund mit der Maschine geschoren wird, so ist es ebenfalls ratsam  die Rute in    der gleichen Länge zu scheren wie das Rückenhaar. Auch Schnauzer oder Riesenschnauzer können so  zurecht gemacht  werden. Dies, so meine ich, ergibt  ein  schönes  Gesamtbild unserer Hunde. Diese Empfehlung ist nicht der Standart, sondern meine persönliche Meinung. Unsere Hündin Nikita (Galerie) geboren am 14.09.1998 also 3 Monate nach dem Inkrafttreten des Rutenkupierverbots (01.06.98) in Deutschland, wurde auf sieben Ausstellungen unter 6 verschiedenen Zuchtrichtern mit dieser so zurechtgemachten Rute sieben mal  schönster Jüngstenhund der Schau.

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Das Trimmen oder Scheren

Sehr wichtig ist, dass die Zwergschnauzer,  Schnauzer oder Riesenschnauzer regelmässig durchgetrimmt werden, so alle 14 Tage, dann aber gründlich.  Ansonsten  könnte  das Unterhaar zu stark durchkommen, und  der Hund  könnte grau werden. Man unterscheidet zwischen Granne, schwarzem festen Haar und Unterhaar, teilweise grau  braun  oder   schwarz. Sollte das Tier mit der Maschine geschoren  werden, dann  gegen  den  Strich    ( von hinten nach vorne)andernfalls könnte das Haar wellig werden. Wenn das Tier mit der Hand getrimmt wird, wie es auch sein sollte, ist dieses nur möglich, wenn das Haar  reif ist. Feststellen kann man es, wenn locker mit Daumen und Zeigefinger ins Haar gefasst wird      und beim leichten Ziehen Haare zwischen Daumen und Zeigefinger bleiben. Sollte  dies nicht  der Fall sein, das Haar  noch  wachsen  lassen, ansonsten beschädigt  man  die Haarwurzel. Das weisse Stichelhaar beim Zwergschnauzer ss ist kein gravierender Fehler. Durch die Zweispaltigkeit (schwarz - weiss) und der  Abstammung  vom  pfeffer &   salz, kann es schon einmal vorkommen, dass  der Hund am Hals oder Rücken einzelne weisse Haare bekommt. Wenn man dieses weisse Haar leicht (es muss lang genug sein)    heraus ziehen kann, erkennt  man, dass  das  Haar  oben  weiss  ist und von unten schwarz nachwächst. So ist es verständlich, dass der schwarz - silberne Zwergschnauzer mitunter weniger oder mehr Stichhaare hat.

Die Grundausrüstung zur Pflege eines Zwergschnauzers

Handschere  für Kopf und Hinterteil, Brust und untere Halspartie

Rundschere für die Pfoten,Beinhaare,Haube oder Sturz sowie für die Abzeichen des ZSss

2 Trimmkämme einen groben fürs Beinhaar einen feinen fürs Deckhaar und Kopf (USA)

Stahlkamm,eine Seite grob eine fein zum täglichen Durchkämmen des Bartes u. Beinhaar

Bart & Stob (Haube)

Der Bart und die Haube sind der Stolz eines jeden Schnauzers.

Wenn mann den Welpen Zuhause hat, sollte er des öfteren durchgetrimmt werden. Dabei aber keine Haare am Kopf  oder Bart entfernen oder abschneiden. Das Kopfhaar sollte  schon ein wenig länger wachsen, sodass mann es später wenn es lang genug ist in die     richtige Form schneiden kann.

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Die Haube :

Der Hund sitzt, hinter den Hund stellen,die Haare am Kopf vom Ansatz der weissen Haare angefangen nach vorne zur Nasenspitze kämmen. Die anderen Kopfhaare nach hinten käm- men. Jetzt sollte mann  die langen Haare auf dem Kopf von hinten bis zu dem weissen  Ansatz kurz abschneiden. Dies  geht  mit  einer  Haarmaschiene von hinten nach vorne mit  5 oder 7mm Scherkopf oder man zupft das Haar mit der Hand kurz.(beim erstenmal nehme ich die Maschine) Die weissen und schwarzen Haare,die nach vorne gekämmt worden sind, werden nun am Auge entlang einwenig schräg zur Nasenspitze angeschnitten.Den Hund am Bart gut festhalten, und dann von oben mit einer spitzen Schere die schwarzen Haare  aus  den weissen Haaren herausschneiden, die schwarzen Haare in der Mitte bleiben stehen.Die Haube sollte man bis zur Nasenspitze wachsen lassen. Trotz der langen Haube sieht der Hund alles und sehr gut !

Der Bart :

Den Bart, Stolz eines jeden Zwerg, Mittel oder Riesenschnauzers sollte man schon ein  wenig pflegen. Mit der Maschine das Haar vom Ohr bis zum Auge kurz abschneiden. Den Kopf des Hundes anheben, und das gleiche von unten, das  Haar von unten nach oben mit der Maschine kurz abschneiden. (achten Sie darauf das Sie die Haare von unten nur bis   zum Kopfansatz abschneiden, also das Haar am Hals kürzen.Den Bart immer nach vorne kämmen. Sollte  der Hund kein Barthaar bekommen, so ist möglicherweise das Haar zu    hart  und  bricht  ab, oder  der Hund spielt viel mit dem Ball oder Stock und bricht sich so   die Barthaare ab. ( bei den schwarz - silber sollten Sie die schwarzen Haare vom Nasenrücken aus wachsen lassen, genau so lang wie die weissen Barthaare.

Die Abzeichen :

Die schwarz - silbernen  Zwergschnauzer haben vorne an der Brust zwei weisse Abzeichen. Diese sollten Sie mit der Schere zu Dreiecken schneiden.  Kämmen Sie dazu alle Haare      an  der  Brust nach unten, schneiden Sie nun die schwarzen Haare oberhalb gleichmässig       in einer Geraden von links nach rechts ab.Unten schneiden Sie die weissen Haare vom  Ansatz der Beine ein wenig gerade zur Mitte und dann schräg nach oben bis zum Ansatz     der schwarzen Haare. Nach  Möglichkeit sollten  die schwarzen Haare, die die weissen Abzeichen teilen stehen gelassen werden.

Allgemeines Erscheinungsbild des Zwergschnauzers :

Klein, kräftig, eher gedrungen als schlank, rauhhaarig, elegant, das verkleinerte Abbild      des Schnauzers, ohne die Mängel zwergenhafter Erscheinung. Ohren  und  Rute naturbelassen. Die Wiederristhöhe bei Rüden & Hündinnen zwischen  30  und  35 cm. Gewicht zwischen  ca. 4,5 - 8 kg. Das Milchgebiß hat 28 Zähne,ausgewachsen hat der Hund 42 Zähne.Die Rüden sind mit ca. 9 Monaten ausgewachsen, bei den Hündinnen sagt man bis zur ersten Hitze mit  6 Monaten.(die Hunde können auch nach dieser Zeit     noch ein wenig wachsen)

Kauf & Aufzucht eines Welpen

Grundsätzlich kauft man einen Zwergschnauzer, oder alle anderen Rassen die im PSK      sind nur bei einem Züchter  der Mitglied im Pinscher und Schnauzer Klub ist. Lassen Sie sich die Ahnentafeln der Hündin und des Rüden zeigen(es muss das Emblem des PSK - VDH und der FCI auf der Ahnentafel vorhanden sein) Schauen Sie  sich die Welpen beim     Spielen  an, sind Sie frei oder verstecken Sie sich bei Ihrem Besuch? Wie ist das Wesen    der Mutterhündin, ist Sie bei Ihren Welpen und spielt mit Ihnen. Wie  und  wo  sind  die anderen grösseren Tiere untergebracht. Jeder Züchter im PSK gibt Ihnen gerne nähere Auskunft wenn Sie Fragen haben. Sollten Sie sich nicht ganz sicher sein, so besuchen Sie  einen weiteren Züchter um zu vergleichen. Welpen werden im PSK nicht vor der neunten Lebenswoche abgegeben. (ist für das Sozialverhalten der Welpen untereinander  und  mit   der  Mutterhündin  sehr  wichtig ) Der Preis für einen Welpen ist Sache des Züchters.           

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Wenn Sie den Welpen vom Züchter abholen, nehmen Sie einen alten getragenen Pullover  mit, (nicht gewaschen) darin bringen Sie den Welpen nach Hause, so kann er Ihren Geruch aufnehmen  und wird  in seiner  neuen  Umgebung  immer in Ihrer Nähe sein und fühlt sich auf Ihrem Arm sicher und geborgen. (auf keinen Fall in eine Box oder in den Kofferraum oder alleine auf die Rückbank)Holen Sie den Welpen morgens ab,so hat er Zeit sein neues Zuhause im Hellen kennenzulernen.Der Welpe schläft am Anfang noch sehr viel. Sobald er wach wird, auf dem Arm in den Garten und dahin setzen wo er sein kleines oder grösseres Geschäft machen soll. Zurück lassen Sie Ihn laufen, dieses wiederholen Sie des öfteren.    Wenn der Welpe beim Spielen plötzlich anfängt zu schnuppern und sich im Kreis dreht, sofort auf den Arm und in den Garten tragen, zurück wieder laufen lassen.(sollte alles gut gegangen sein,  ihn loben und ein kleines Leckerchen)  Wenn Sie   sich ein wenig Mühe geben , so werden Sie  sicherlich schnell  einen  stubenreinen Hund haben, dann  freut sich  Frauchen  und Herrchen und der Hund. Für Nachts kaufen Sie eine abschliessbare Box, (auch für den Urlaub im Hotel gut) nach dem letzten Gassigehen so ca. 22 bis 23 Uhr, je nachdem  wann Sie selber schlafen gehen, legen Sie den Hund in die Box, schliessen  die  Box  und  stellen  ihn  neben  ihr Bett. So ist er nicht alleine, hat Ihre Nähe und wird sich melden wenn er des nachts sein Geschäft machen muss. (in der Regel  machen die Hunde kein kleines oder grösseres Geschäft in Ihrem Körbchen.)Wenn Sie merken das der Welpe des Nachts durchschläft, stellen  Sie die Box dorthin, wo er seinen festen Platz in Ihrer Wohnung haben soll, lassen aber die Box zu. Tagsüber  lassen  Sie die Box auf, sodass er sich , sollte er müde werden, dorthin zurückziehen kann. Beim  Spazierengehen  bauen  Sie ein Vertrauensverhältnis zum Hund auf, lassen Sie Ihn kurz von der Leine,  nach einer Zeit rufen Sie Ihn, (sollte er nicht sofort kommen, mit Leckerchen locken) nach einer Zeit  wieder  von der Leine lassen, usw. Benutzen Sie keine Ziehleine nur kurze Leinen , entweder geht der Hund bei Fuss mit der Leine oder er darf frei im Wald oder auf den Feldwegen laufen. Bestrafen Sie den  Hund  niemals  mit     der  Hand, nehmen Sie eine Zeitung oder Fliegenklatsche.(er könnte Angst vor Ihrer Hand bekommen) Sollten jetzt noch Fragen sein,so rufen Sie den Züchter Ihres Hundes an, jeder seriöse  Züchter  freut  sich wenn er etwas über seine Tiere erfahren kann, und wird sicherlich alle Ihre Fragen die Sie noch haben beantworten.

Warum einen Zwergschnauzer ?

Der Zwergschnauzer schwarz - silber ist der ideale Familienhund, er ist treu und wachsam, hält zu seiner Familie, geht nicht so schnell zu Fremden, ist mit seiner Grösse ein ausdauern der ganzer Kerl. Im ausgewachsenen  Alter  (15 Monaten)  läuft er gut und gerne ca. 20   km am Fahrrad (mit Pausen  und  im Trab) Beim Spazierengehen schafft er mehr als das  doppelte. Er ist nicht empfindlich, ob im Winter bei Minus - Temperaturen(beim Spazierengehen im Schnee nicht stehenbleiben,Pfoten mit Ballistrolöl einreiben)oder im  Hochsommer  (das Haar kurz halten). Er  ist  nicht  überzüchtet, ist  gelehrig , man kann     mit Ihm die Begleithundeprühfung  machen,Breitensport, Flyball  oder Agillity betreiben, oder nur zum Liebhaben und  Spazierengehen. Bei Gefahr ist es kein Problem Ihn kurzfristig auf den Arm zu nehmen.Wir selber und auch die Besitzer unserer Hunde fliegen zum teil mit ihm in den Urlaub, bei der Fluggesellschaft mit der Buchung anmelden, vorher mit dem Hotel sprechen Dies sind nur einige  wenige  Argumente die für  den Zwergschnauzer sprechen. Egal aus welchen Grund man sich einen Zwergschnauzer anschaffen möchte, man wird von seinem Wesen und seiner Treue sicherlich nicht   enttäuscht sein.

Wichtig !

Eines sollten Sie noch bedenken : Für einen Hund, insbesondere aber für einen Welpen, benötigt man viel Zeit und noch mehr Geduld. Ständiges alleine lassen tut Ihrem Hund nicht gut,es sollte absolut die Ausnahme sein. Geht es aber wirklich nicht anders, sollten Sie sich für ein anderes weniger anspruchsvolles Tier entscheiden. Denn Sie wollen doch ein angenehmes, ausgeglichenes Familienmitgied. Damit beide, der Hund und Sie Freude miteinander haben.

Denken Sie auch daran, dass Sie mit der Anschaffung eines Hundes eine finanzielle Belastung auf lange Zeit eingehen. Die Kosten für Futter und Pflege sollten Sie nicht unterschätzen. Und der Tierarzt kostet auch Geld, jährliche Impfungen, Ihr Hund kann einmal krank werden. Und auch dann sollten Sie in der Lage sein, Ihrem Liebling die bestmögliche Behandlung ermöglichen zu können. Wenn dieses alles Sie nicht abschrecken kann, wenn Sie auf Ihren Hund auch im Urlaub nicht verzichten wollen, dann sind Sie bei den Züchtern des Pinscher und Schnauzer Klub’s willkommen.

Ursprung :

                  Jürgen Stork                     Züchter: von den kleinen Räubern.

Standard :

Deutschland ist Standardgebendes Land.

Original - Standard vom 06.04.2 000 bei der Geschäftsstelle des Pinscher-Schnauzer-Klubs   in Remscheid  Telef.    0 21 91  /  5 40 42 oder unten auf dieser Seite zu finden.

                                       FCI - Standard Nr. 183 / D

                          ZWERGSCHNAUZER

URSPRUNG : Deutschland.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 06. 04. 2000.

VERWENDUNG : Haus- und Begleithund.

KLASSIFIKATION FCI

Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer

Molossoide - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen.

Sektion 1 Pinscher und Schnauzer.

Ohne Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS :

Um die Jahrhundert-wende machte ein Schnauzerzwerg aus dem Raume Frankfurt/M. seinen Weg, damals noch als rauhhaariger Zwergpinscher bezeichnet. Es war keine leichte Aufgabe, aus den verschiedenen Formen, Grössen und Typen und dem Wirrwarr der harten, weichen und seidigen Haarstrukturen einen Kleinhund zu schaffen, der dem Exterieur und den Wesensqualitäten seines grösseren Bruders, dem Schnauzer, voll entsprach.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD :

Klein, kräftig, eher gedrungen als schlank, rauhhaarig, elegant, das verkleinerte Abbild des Schnauzers, ohne die Mängel zwerghafter Erscheinungen.

WICHTIGE PROPORTIONEN :

Quadratischer Bau, wobei die Widerristhöhe etwa der Rumpflänge entspricht.

Die Gesamtlänge des Kopfes (Nasenspitze bis Hinterhauptbein) entspricht der Hälfte der Rückenlänge (Widerrist bis Rutenansatz).

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) :

Seine Wesenszüge entsprechen denen des Schnauzers und werden durch Temperament und Gebaren eines Kleinhundes geprägt. Klugheit, Unerschrockenheit, Ausdauer und Wachsamkeit machen den Zwergschnauzer zum angenehmen Haushund wie auch zum Wach- und Begleithund, der auch in einer kleinen Wohnung problemlos gehalten werden kann.

KOPF :

OBERKOPF :

Schädel : Kräftig und langgestreckt, ohne stark hervortretendes Hinterhauptbein. Der Kopf soll zur Wucht des Hundes passen. Die Stirn ist flach und verläuft faltenlos und parallel zum Nasenrücken.

Stop : Erscheint durch die Brauen deutlich ausgeprägt.

GESICHTSSCHÄDEL :

Nasenschwamm : Die Nasenkuppe ist gut ausgebildet und stets schwarz.

Fang : Er endet in einem stumpfen Keil. Der Nasenrücken ist gerade.

Lefzen : Schwarz, fest und glatt an den Kiefern anliegend, Lefzenwinkel geschlossen.

Kiefer / Zähne : Kräftiger Ober- und Unterkiefer. Das vollständige Scherengebiss (42 Zähne gemäss der Zahnformel) ist kräftig entwickelt, gut schliessend und rein weiss. Die Kaumuskulatur ist kräftig entwickelt, doch darf keine stark ausgebildete Backenbildung die rechteckige Kopfform (mit Bart) stören.

Augen : Mittelgross, oval, nach vorne gerichtet, dunkel, mit lebhaftem Ausdruck; Lider gut anliegend.

Ohren : Klappohren, V-förmig, hoch angesetzt und gleichmässig getragen, die Ohrinnenkanten an den Wangen anliegend, noch vorn in Richtung Schläfe gedreht, wobei die parallele Faltung den Oberkopf nicht überragen soll.

HALS :

Der muskulöse Nacken ist erhaben gewölbt. Der Hals geht harmonisch in den Widerrist über. Kräftig aufgesetzt, schlank, edel geschwungen und zur Wucht des Hundes passend. Die Kehlhaut liegt straff und faltenlos an.

KÖRPER :

Obere Profillinie : Vom Widerrist ausgehend, nach hinten leicht abfallend.

Widerrist : Bildet die höchste Stelle der Oberlinie.

Rücken : Kräftig, kurz und stramm.

Lenden : Kurz, kräftig und tief. Der Abstand vom letzten Rippenbogen bis zur Hüfte ist kurz, damit der Hund kompakt wirkt.

Kruppe : In leichter Rundung verlaufend, unmerklich in den Rutenansatz übergehend.

Brust : Mässig breit, im Querschnitt oval, bis zu den Ellenbogen reichend. Die Vorbrust ist durch die Brustbeinspitze markant ausgebildet.

Untere Profillinie und Bauch : Flanken nicht übermässig aufgezogen, mit der Unterseite des Brustkorbes eine schön geschwungene Linie bildend.

RUTE : Naturbelassen.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND :

Allgemeines : Die Vorderläufe sind, von vorn gesehen, stämmig, gerade und nicht eng gestellt. Die Unterarme stehen, seitlich gesehen, gerade.

Schultern : Das Schulterblatt liegt fest dem Brustkorb an, ist beiderseits der Schulterblattgräte gut bemuskelt und überragt oben die Dornfortsätze der Brustwirbel. Möglichst schräg und gut zurückgelagert, beträgt der Winkel zur Waagrechten ca. 50°.

Oberarm : Gut am Rumpf anliegend, kräftig und muskulös, Winkel zum Schulterblatt etwa 95° bis 105°.

Ellenbogen : Gut anliegend, weder aus- noch einwärts drehend.

Unterarm : Von allen Seiten gesehen völlig gerade, kräftig entwickelt und gut bemuskelt.

Vorderfusswurzelgelenk : Kräftig, stabil, sich nur unwesentlich von der Struktur des Unterarms abhebend.

Vordermittelfuss : Von vorn gesehen senkrecht, von der Seite betrachtet leicht schräg zum Boden stehend, kräftig und leicht federnd.

Vorderpfoten : Kurz und rund, Zehen eng aneinanderliegend und gewölbt (Katzenpfoten), mit kurzen, dunkeln Nägeln und derben Ballen.

HINTERHAND :

Allgemeines : Von der Seite gesehen schräg gestellt, von hinten gesehen parallel verlaufend, nicht eng gestellt.

Oberschenkel : Mässig lang, breit und kräftig bemuskelt.

Knie : Weder ein- noch auswärts gedreht.

Unterschenkel : Lang und kräftig, sehnig, in ein kraftvolles Sprunggelenk übergehend.

Sprunggelenk : Ausgeprägt gewinkelt, kräftig, stabil, weder nach innen noch nach aussen gerichtet.

Hintermittelfuss : Kurz und senkrecht zum Boden stehend.

Hinterpfoten : Zehen kurz, gewölbt und eng aneinanderliegend; Nägel kurz und schwarz.

GANGWERK :

Elastisch, elegant, wendig, frei und raumgreifend. Die Vorderläufe schwingen möglichst weit vor, die

Hinterhand gibt - weit ausgreifend und federnd - die erforderliche Schubkraft. Der Vorderlauf der einen und der Hinterlauf der anderen Seite werden zugleich nach vorne geführt. Rücken, Bänder und Gelenke sind fest.

HAUT : Am ganzen Körper eng anliegend.

HAARKLEID

HAAR : Das Haar soll drahtig hart und dicht sein. Es besteht aus einer dichten Unterwolle und dem keineswegs zu kurzen, harten, dem Körper gut anliegenden Deckhaar. Das Deckhaar ist rauh, lang genug, um seine Textur überprüfen zu können, weder struppig noch gewellt. Das Haar an den Läufen neigt dazu, nicht ganz so hart zu sein. An der Stirn und den Ohren ist es kurz. Als typisches Kennzeichen bildet es am Fang den nicht zu weichen Bart und die buschigen Brauen, die die Augen leicht überschatten.

FARBE :

Rein schwarz mit schwarzer Unterwolle.

Pfeffersalz.

Schwarzsilber.

Rein weiss mit weisser Unterwolle.

Für pfeffersalzfarbig gilt als Zuchtziel eine mittlere Tönung mit gleichmässig verteilter, gut pigmentierter Pfefferung und grauer Unterwolle. Zugelassen sind die Farbnuancen vom dunklen Eisengrau bis zum Silbergrau. Alle Farbspiele müssen eine den Ausdruck unterstreichende dunkle Maske aufweisen, die sich harmonisch dem jeweiligen Farbschlag anpassen soll. Deutlich helle Abzeichen am Kopf, auf der Brust und an den Läufen sind unerwünscht.

Für die schwarzsilberne Farbe gilt als Zuchtziel schwarzes Deckhaar mit schwarzer Unterwolle; weisse Abzeichen über den Augen, an den Backen, am Bart, an der Kehle, an der Vorderseite der Brust zwei geteilte Dreiecke, am Mittelfuss der Vorderläufe, an den Pfoten, an der Innenseite der Hinterläufe und am After. Stirn, Nacken und Aussenseiten der Ohren sollen, wie das Deckhaar, schwarz sein.

GRÖSSE UND GEWICHT :

Widerristhöhe : Rüden und Hündinnen zwischen 30 und 35 cm.

Gewicht : Rüden und Hündinnen ca. 4,5 bis 7 kg.

FEHLER :

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Insbesondere

Schwerer oder runder Oberkopf.

Stirnfalten.

Kurzer, spitzer oder schmaler Fang.

Zangengebiss.

Stark hervortretende Backen oder Backenknochen.

Helle, zu grosse oder runde Augen.

Tief angesetzte oder sehr lange, unterschiedlich getragene Ohren.

Lose Kehlhaut.

Wamme, schmaler Halsrücken.

Zu langer, aufgezogener oder weicher Rücken.

Karpfenrücken.

Abfallende Kruppe.

Zum Kopf hin geneigter Rutenansatz.

Lange Pfoten.

Passgang.

Zu kurzes, langes, weiches, gewelltes, zottiges oder seidiges Haar.

Braune Unterwolle.

Bei Pfeffersalzfarbigen: Aalstrich oder schwarzer Sattel.

Nicht sauber voneinander getrennte Brustdreiecke bei Schwarzsilber.

Über- oder Untergrösse bis zu 1 cm.

SCHWERE FEHLER

Plumper oder leichter, niedriger oder hochläufiger Bau.

Umgekehrtes Geschlechtsgepräge (z.B. rüdenhafte Hündin).

Nach aussen gedrehte Ellenbogen.

Steile oder fassbeinige Hinterhand.

Zu langer Unterschenkel.

Nach innen gedrehte Sprunggelenke.

Zu kurzer Hintermittelfuss.

Weisses oder fleckiges Haar bei den Farbschlägen schwarz und pfeffersalz.

Fleckiges Haar bei den Farbschlägen schwarzsilber und weiss.

Über- oder Untergrösse von mehr als 1 cm und weniger als 2 cm.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER

Missbildungen jeglicher Art.

Mangelhafter Typ.

Gebissfehler wie Vorbiss, Rückbiss, Kreuzbiss.

Grobe Fehler in den einzelnen Regionen wie Gebäudefehler, Haar- und Farbfehler.

Über- oder Untergrösse von mehr als 2 cm.

Scheues, aggressives, bösartiges, übertrieben misstrauisches, nervöses Verhalten.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 

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